| 038 | ETH Zürich Hönggerberg |
| Studienauftrag Neubau HIT Gebäude für Forschung, Lehre und Dienstleistung | |
| Architektur: | von Ballmoos Krucker Architekten |
| Tragwerk: | Urech + Guggisberg Partner, Ingenieure ETH/SIA/USIC Müller und Ruch, Haustechnik Ingenieure HTL |
| Haustechnik: | Thomas Lüem Partner AG, Elektroingenieure |
| Bauphysik: | Bakus Bauphysik und Akustik GmbH |
| Fassadenplanung: | PP Engineering, Ingenieurbüro für Fassadentechnik |
| Brandschutz: | Prof. Dr. Mario Fontana, Brandsicherheit |
| Baurealisation: | Überarbeitung 2. Stufe Januar 2002 |
| Generalplanung: | Ortobau Generalunternehmung AG |
| Fotografie: | von Ballmoos Krucker Architekten |
| Adresse: | ETH, Zürich |
Situation:
Mit seiner Lage innerhalb des Campus Hönggerberg definiert der Erweiterungsbau HIT den nördlichen Abschluss der Hauptachse und bildet einen neuen Schwerpunkt am nordwestlichen Pol. Über Massstäblichkeit, Höhe und Fluchten wird das neue Volumen in die Anlage eingebunden und über wenige plastische Massnahmen räumlich aktiviert. Die neu gestärkte Hauptachse wird von der zentralen Piazza her bis zu ihrem Ende wirksam und das bestehende HIL über die Gebäudefluchten stärker in die Gesamtanlage eingebunden. Gegen Affoltern strahlt das Gebäude mit seiner Dimension eine ruhige Präsenz aus und bildet einen klaren Horizont als Abschluss des Hochschulcampus.
Mit der späteren Erweiterung anstelle der heutigen Baracken wird eine Stärkung dieser Eigenschaften und eine Neufassung des rückwärtigen Grünraums verfolgt.
Gebäude:
Die angestrebte Flexibilität des Gebäudes wird als Programm fast ‚ohne Eigenschaften‘ thematisiert. Grossflächige, neutrale Ebenen werden geschaffen, die über ihre Ränder, die Lage der Vertikalerschliessungen und den lichtbringenden Hof leicht determiniert werden. Gleichwertig zu diesen räumlichen Festlegungen wird eine starke Struktur etabliert, die mit Stützen und einer sichtbaren Deckenuntersicht einen hohen Grad an Präsenz und Robustheit erzeugt. Form und Ausdruck des Gebäudes sind von dieser Struktur her bestimmt; sie prägt auch den Charakter der Fassade. Die Struktur ist Ausdruck des Inhalts. Der Transparenz der neuen Wissenschaften, dem Bild der ‚Life Sciences‘ entspricht eine klare ‚Strukturlandschaft‘. Die sichtbare Struktur wirkt als Ausdruck von Flexibilität, Veränderbarkeit, Offenheit, mit einer physischen Präsenz auch, die als Analogie in ihrer Rationalität und Funktionalität das „Fabrizieren“ und Produzieren von Wissenschaft thematisiert: Das Gebäude selber wird zum Ausdruck und Image einer zeitgemässen, zukunftsorientierten Wissenschaft, im Sinne einer ‚repräsentativen Offenheit‘.
Struktur und Konstruktion:
Der Rohbau des Gebäudes besteht aus einer spezifisch entwickelten Struktur aus vorfabrizierten Betonelementen mit festen Kernbereichen in Ortbeton.
Das Hauptgewicht der Entwicklung liegt in der strukturierten Decke, im Sinne einer Wiederaufnahme einer an sich traditionellen Thematik, die auch unter heutigen Bedingungen vielfache Anforderungen erfüllt:
– Klare räumliche Strukturierung
– Bewusstmachung der angenehmen Raumhöhe (3.40m im Licht).
– Primäre Reaktionen des Rohbaus an den Rändern (maximierter Lichteinfall) und Ecken (Richtungswechsel, Stützenstellung)
– Physische Erscheinung als Hauptträger der Stimmung und Identität des Baus
– Die grosse Masse der Elemente ist optimal für die Bauteilaktivierung
– Die Vorfabrikation erlaubt die Verwendung von sehr glattem Beton, für eine optimale Lichtreflexion
– In den zurückgesetzten Bereichen sind grossflächige akustische Massnahmen möglich, wie auch Brandmelder etc, ohne die direkte Wirkung zu schmälern
– Die gute Planbarkeit vermindert Fehler auf der Baustelle und ergibt kurze, effiziente Bauzeiten und damit einen längeren Spielraum in der Planungsphase
Situation:
Mit seiner Lage innerhalb des Campus Hönggerberg definiert der Erweiterungsbau HIT den nördlichen Abschluss der Hauptachse und bildet einen neuen Schwerpunkt am nordwestlichen Pol. Über Massstäblichkeit, Höhe und Fluchten wird das neue Volumen in die Anlage eingebunden und über wenige plastische Massnahmen räumlich aktiviert. Die neu gestärkte Hauptachse wird von der zentralen Piazza her bis zu ihrem Ende wirksam und das bestehende HIL über die Gebäudefluchten stärker in die Gesamtanlage eingebunden. Gegen Affoltern strahlt das Gebäude mit seiner Dimension eine ruhige Präsenz aus und bildet einen klaren Horizont als Abschluss des Hochschulcampus.
Mit der späteren Erweiterung anstelle der heutigen Baracken wird eine Stärkung dieser Eigenschaften und eine Neufassung des rückwärtigen Grünraums verfolgt.
Gebäude:
Die angestrebte Flexibilität des Gebäudes wird als Programm fast ‚ohne Eigenschaften‘ thematisiert. Grossflächige, neutrale Ebenen werden geschaffen, die über ihre Ränder, die Lage der Vertikalerschliessungen und den lichtbringenden Hof leicht determiniert werden. Gleichwertig zu diesen räumlichen Festlegungen wird eine starke Struktur etabliert, die mit Stützen und einer sichtbaren Deckenuntersicht einen hohen Grad an Präsenz und Robustheit erzeugt. Form und Ausdruck des Gebäudes sind von dieser Struktur her bestimmt; sie prägt auch den Charakter der Fassade. Die Struktur ist Ausdruck des Inhalts. Der Transparenz der neuen Wissenschaften, dem Bild der ‚Life Sciences‘ entspricht eine klare ‚Strukturlandschaft‘. Die sichtbare Struktur wirkt als Ausdruck von Flexibilität, Veränderbarkeit, Offenheit, mit einer physischen Präsenz auch, die als Analogie in ihrer Rationalität und Funktionalität das „Fabrizieren“ und Produzieren von Wissenschaft thematisiert: Das Gebäude selber wird zum Ausdruck und Image einer zeitgemässen, zukunftsorientierten Wissenschaft, im Sinne einer ‚repräsentativen Offenheit‘.
Struktur und Konstruktion:
Der Rohbau des Gebäudes besteht aus einer spezifisch entwickelten Struktur aus vorfabrizierten Betonelementen mit festen Kernbereichen in Ortbeton.
Das Hauptgewicht der Entwicklung liegt in der strukturierten Decke, im Sinne einer Wiederaufnahme einer an sich traditionellen Thematik, die auch unter heutigen Bedingungen vielfache Anforderungen erfüllt:
– Klare räumliche Strukturierung
– Bewusstmachung der angenehmen Raumhöhe (3.40m im Licht).
– Primäre Reaktionen des Rohbaus an den Rändern (maximierter Lichteinfall) und Ecken (Richtungswechsel, Stützenstellung)
– Physische Erscheinung als Hauptträger der Stimmung und Identität des Baus
– Die grosse Masse der Elemente ist optimal für die Bauteilaktivierung
– Die Vorfabrikation erlaubt die Verwendung von sehr glattem Beton, für eine optimale Lichtreflexion
– In den zurückgesetzten Bereichen sind grossflächige akustische Massnahmen möglich, wie auch Brandmelder etc, ohne die direkte Wirkung zu schmälern
– Die gute Planbarkeit vermindert Fehler auf der Baustelle und ergibt kurze, effiziente Bauzeiten und damit einen längeren Spielraum in der Planungsphase