| 008 | Mehrfamilienhaus Josefstrasse, Zürich |
| Umbau Josefstrasse | |
| Architektur: | von Ballmoos Krucker Architekten |
| Baurealisation: | Planung und Ausführung, 1997 |
| Fotografie: | Fotografie: Georg Aerni |
| Adresse: | Josefstrasse 77, 8005 Zürich |
Mit dem Umbau dieses sanierungsbedürftigen Hauses aus dem späten 19. Jahrhundert und der Anpassung der Wohnungen an heutige Anfor- derungen wurde mit wenigen, wirksamen Mass- nahmen die Ausrichtung der Wohnungen neu orientiert, unter Einbezug und Aktivierung der ursprünglich negierten ruhigen, sonnigen Hof- seite des Gebäudes. Mit neuen Volumen und Ter- rassen treten diese inneren Umdeutungen direkt nach aussen: Als Balkone der Wohnküchen, als neue Aufbauten mit Dachterrassen (anstelle des abgewalmten Daches) oder als Lukarnen.
Die recht unterschiedlichen Teile sind über die direkte Art der Fügung und die optische Nähe der neuen Materialien zueinander (roh belasse- ne Holzzementfaserplatten und anodisierte Alu- miniumfenster) und zu den bestehenden Teilen auf eine Gesamtwirkung hin angelegt.
Die nicht neu gefassten Teile des Hauses wie Fassade und Treppenhaus mit alten Glasab- schlüssen sind Teil der Strategie der Rückbin- dung der Eingriffe in das Vorhandene, in die All- täglichkeit eines bewohnten Hauses und Hofes. Fragen des didaktischen Verhältnisses von alten und neuen Teilen treten hier in den Hintergrund, hinter die Gesamtwirkung und die Erzeugung eines neutralen, urbanen Ausdrucks, der mit den erweiterten Nutzungen übereinstimmt und im Gewebe der Stadt aufgehen kann.
Mit dem Umbau dieses sanierungsbedürftigen Hauses aus dem späten 19. Jahrhundert und der Anpassung der Wohnungen an heutige Anfor- derungen wurde mit wenigen, wirksamen Mass- nahmen die Ausrichtung der Wohnungen neu orientiert, unter Einbezug und Aktivierung der ursprünglich negierten ruhigen, sonnigen Hof- seite des Gebäudes. Mit neuen Volumen und Ter- rassen treten diese inneren Umdeutungen direkt nach aussen: Als Balkone der Wohnküchen, als neue Aufbauten mit Dachterrassen (anstelle des abgewalmten Daches) oder als Lukarnen.
Die recht unterschiedlichen Teile sind über die direkte Art der Fügung und die optische Nähe der neuen Materialien zueinander (roh belasse- ne Holzzementfaserplatten und anodisierte Alu- miniumfenster) und zu den bestehenden Teilen auf eine Gesamtwirkung hin angelegt.
Die nicht neu gefassten Teile des Hauses wie Fassade und Treppenhaus mit alten Glasab- schlüssen sind Teil der Strategie der Rückbin- dung der Eingriffe in das Vorhandene, in die All- täglichkeit eines bewohnten Hauses und Hofes. Fragen des didaktischen Verhältnisses von alten und neuen Teilen treten hier in den Hintergrund, hinter die Gesamtwirkung und die Erzeugung eines neutralen, urbanen Ausdrucks, der mit den erweiterten Nutzungen übereinstimmt und im Gewebe der Stadt aufgehen kann.