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357Neubau Schule Safenwil
Einstufiger Projektwettbewerb im offenen Verfahren
Architektur:von Ballmoos Partner AG
Umgebung:Forster Paysage
Tragwerk:Walt Galmarini
Haustechnik:3-Plan AG
Fotografie:Rendering: Indievisual
Collages: von Ballmoos Partner
Adresse:Dorfstrasse 7, 5745 Safenwil

Die Stelle am Geländebruch bietet sich an, mit der Besetzung und Konzentration des Volumens am Rand der Anlage möglichst viel zusammenhängenden Aussenraum zu erhalten und gleichzeitig einen neuen, öffentlichen und prominenten Aufgang zur Schulanlage zu formulieren. Dabei wird die Präsenz des Schulcampus an der Strasse als öffentliche Institution in ihrer Ausstrahlung gestärkt. Die bestehenden Teile werden geschont und weiterverwendet, ein Umgang des Weiterbauens und des Werterhalts. Es ist ein strategischer Ort der Intervention, die sowohl die Funktionalität wie auch die Ausstrahlung und Adressierung der Schulanlage stützt. Die ortsbaulichen Bedingungen sind von einer dörflichen Struktur mit kleinteileigen Wohnhäusern mit Giebeldächern geprägt, die sich auf traditionelle land- wirtschaftlich genutzte Häuser bezieht. Die bestehenden Gebäude der Anlage stammen aus unterschiedlichen Epochen und besitzen jeweils einen sehr unter- schiedlichen Ausdruck und eine differente Präsenz. Währenddem die beiden Schulhäuser (altes Schulhaus 1 und Primarschulhaus 2) über eine explizite Architektur, einen architektonischen Reichtum, eine eigene Identität und grosse Präsenz verfügen, sind Oberstufenschulhaus und Mehrzweckgebäude geprägt von einer stummen Anonymität.Bildhaft vermittelt die breite, durch das Volumen führende Freitreppe von der Strasse auf das obere Niveau und bedient die öffentlichen Nutzungen in den unteren Geschossen direkt aus dem Aussenraum. Dadurch erhält die Aula, die sowohl schulisch wie auch öffentlich genutzt wird, einen gedeckten Zugang und Vorbereich im Aussenbereich. Durch den viergeschossigen Schnitt verringert sich der Footprint und lässt einen grossen Freiraum unbebaut. Auf dem Level des Pausenplatz ist das neue Volumen nur zweigeschossig und gleicht sich an das historische Schulhaus an, ohne dieses zu konkurrenzieren. Diese Konstellation von Neubau und altem Schulhaus spannt einen grosszügigen Aussenraum mit dem Sportfeld auf.Das Gebäude ist einfach und bescheiden in seinen Strukturen, gleichzeitig strahlt es eine starke, selbstbewusste Präsenz und Eleganz aus. Ein geneigtes, gestuftes Dach folgt der Neigung des Hangs und bindet das Volumen in die ortsbaulichen Eigenschaften des Dorfes ein. Prägendes aussenräumliches Element ist die Kaskadentreppe, die die verschiedenen Niveaus im Aussenraum verbindet. Die Adressierung findet im öffentlichen Strassenraum statt. Der Ausdruck des Gebäu- des verbindet der systematische Ausdruck eines Schulhauses mit der expressiven Geste der durchschreitenden Freitreppe.Das Gebäude trägt seine «montierte» Bauweise nach aussen: Ein Skelettbau bildet die strukturelle Basis und ist mit Verkleidungen und Verglasungen von aussen belegt. Ein leichtes Gebäude mit hoher Transparenz und Stofflichkeit.

 

Die Stelle am Geländebruch bietet sich an, mit der Besetzung und Konzentration des Volumens am Rand der Anlage möglichst viel zusammenhängenden Aussenraum zu erhalten und gleichzeitig einen neuen, öffentlichen und prominenten Aufgang zur Schulanlage zu formulieren. Dabei wird die Präsenz des Schulcampus an der Strasse als öffentliche Institution in ihrer Ausstrahlung gestärkt. Die bestehenden Teile werden geschont und weiterverwendet, ein Umgang des Weiterbauens und des Werterhalts. Es ist ein strategischer Ort der Intervention, die sowohl die Funktionalität wie auch die Ausstrahlung und Adressierung der Schulanlage stützt. Die ortsbaulichen Bedingungen sind von einer dörflichen Struktur mit kleinteileigen Wohnhäusern mit Giebeldächern geprägt, die sich auf traditionelle land- wirtschaftlich genutzte Häuser bezieht. Die bestehenden Gebäude der Anlage stammen aus unterschiedlichen Epochen und besitzen jeweils einen sehr unter- schiedlichen Ausdruck und eine differente Präsenz. Währenddem die beiden Schulhäuser (altes Schulhaus 1 und Primarschulhaus 2) über eine explizite Architektur, einen architektonischen Reichtum, eine eigene Identität und grosse Präsenz verfügen, sind Oberstufenschulhaus und Mehrzweckgebäude geprägt von einer stummen Anonymität.Bildhaft vermittelt die breite, durch das Volumen führende Freitreppe von der Strasse auf das obere Niveau und bedient die öffentlichen Nutzungen in den unteren Geschossen direkt aus dem Aussenraum. Dadurch erhält die Aula, die sowohl schulisch wie auch öffentlich genutzt wird, einen gedeckten Zugang und Vorbereich im Aussenbereich. Durch den viergeschossigen Schnitt verringert sich der Footprint und lässt einen grossen Freiraum unbebaut. Auf dem Level des Pausenplatz ist das neue Volumen nur zweigeschossig und gleicht sich an das historische Schulhaus an, ohne dieses zu konkurrenzieren. Diese Konstellation von Neubau und altem Schulhaus spannt einen grosszügigen Aussenraum mit dem Sportfeld auf.Das Gebäude ist einfach und bescheiden in seinen Strukturen, gleichzeitig strahlt es eine starke, selbstbewusste Präsenz und Eleganz aus. Ein geneigtes, gestuftes Dach folgt der Neigung des Hangs und bindet das Volumen in die ortsbaulichen Eigenschaften des Dorfes ein. Prägendes aussenräumliches Element ist die Kaskadentreppe, die die verschiedenen Niveaus im Aussenraum verbindet. Die Adressierung findet im öffentlichen Strassenraum statt. Der Ausdruck des Gebäu- des verbindet der systematische Ausdruck eines Schulhauses mit der expressiven Geste der durchschreitenden Freitreppe.Das Gebäude trägt seine «montierte» Bauweise nach aussen: Ein Skelettbau bildet die strukturelle Basis und ist mit Verkleidungen und Verglasungen von aussen belegt. Ein leichtes Gebäude mit hoher Transparenz und Stofflichkeit.

 

357Neubau Schule Safenwil
 
 
357Neubau Schule Safenwil
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