| 361 | Schule Kappelerhof |
| Wettbewerb Schulanlage Kapplelerhof | |
| Architektur: | von Ballmoos Partner Architekten |
| Umgebung: | Forster Paysages SA |
| Tragwerk: | Walt Galmarini AG |
| Haustechnik: | 3-plan AG |
| Bauherrschaft: | Stadt Baden |
| Fotografie: | Visualisierungen: von Ballmoos Partner Architekten |
| Adresse: | Kornfeldweg 7-5, 5400 Baden |
Das Projekt referiert auf das geschützte Schulhaus von Schnebli Ammann Ruchat aus den 90er Jahren. Es nimmt Eigenschaften auf, die der markante Schulhausbau in der starken Setzung, dem direkten Ausdruck, der feinen geschwungenen Gestik aber auch in seiner Ausformulierung der konstruktivsprechenden Details und der klaren Materialität ausmacht: Die starke Abgrenzung zur Bruggerstrasse mit der mineralischen Kalksandsteinwand wird aufgenommen und in massiven Lehmwinkeln im Projekt umgesetzt. Die Zuwendung zum abgeschwungenen Gebäudeteil der Klassenräume im Schnebli Bau findet seine Entsprechung in der leichten Stahlbaufassade des Projekts. Die Stellung des Neubaus nimmt den Spannungsbogen der bestehenden Anlage auf und unterstreicht sie mit der Ergänzung des Verbindungsbaus. Das neue Schulhaus nimmt alle Klassenräume, den Kindergarten, die Mediathek und andere Schulräume auf. Eine direkte und konzentrierte Doppel-Treppenanlage führt von der grosszügigen Eingangshalle durch einen Lichtraum direkt in die Cluster. Diese bestehen aus einer mittigen Garderobe und zur Landschaft orientierten Aufenthaltsraum, der die Mitte und Identität der Cluster bildet.Das Projekt leistet mit der Umdeutung der Schulanlage einen Beitrag zu deren Öffnung als öffentlichen Raum. Gerade die Aufhebung der Kornfeldweg und die daraus entstehende Vergrösserung des Schulfreiraums verdeutlichen die neue Funktion als quartierbezogenen Ort. Mit der Aufwertung der Wohnfreiräume werden die Schulzugänge gestärkt und als öffentlichen Raum gestaltet.
Die starke Präsenz des Schnebli-Baus führt uns dazu, die «angezettelte» Geste aufzunehmen und in einem zentralen Raum zur Wirkung zu bringen. Dabei ist durchaus die vom Tendenzabau angesteuerte «Monumentalität» Ziel dieser Zuwendung; gelesen als kräftiger öffentlicher Raum mit Wirkung auf das Quartier, ein Ort der Identifikation. Es ist ein neuer Nucleus inmitten des Wohngebiets, der -zusammen mit der benachbarten Kapelle- einen öffentlichen Anziehungspunkt bildet: Monument im Sinne des ordnenden Elementes. Die Verbindung mit der Landschaft ist dabei ein wichtiges Merkmal der Tendenzabauten: Während- dem sich der Schneblibau von der Nordseite verschliesst, öffnet sich der neue Clusterbau nach Norden zu einer weiten Fluss- und Hügellandschaft, währenddem nach Süden ein starker Bezug zur Wald- und Hügellandschaft besteht. Diese «Aussichten» sind den Clustergemeinschaftsräumen eigen, die den Landschaftsbezug zelebrieren. Eine starke innere Struktur mit klaren geometrischen Verhältnissen unterstützt die Verbindung mit dem bestehenden Schnebli- Bau: Zwei strukturierte, organisierte und solide Schulhäuser, die einen zentralen Raum bilden, der zum öffentlichen Raum wird.
Das Projekt referiert auf das geschützte Schulhaus von Schnebli Ammann Ruchat aus den 90er Jahren. Es nimmt Eigenschaften auf, die der markante Schulhausbau in der starken Setzung, dem direkten Ausdruck, der feinen geschwungenen Gestik aber auch in seiner Ausformulierung der konstruktivsprechenden Details und der klaren Materialität ausmacht: Die starke Abgrenzung zur Bruggerstrasse mit der mineralischen Kalksandsteinwand wird aufgenommen und in massiven Lehmwinkeln im Projekt umgesetzt. Die Zuwendung zum abgeschwungenen Gebäudeteil der Klassenräume im Schnebli Bau findet seine Entsprechung in der leichten Stahlbaufassade des Projekts. Die Stellung des Neubaus nimmt den Spannungsbogen der bestehenden Anlage auf und unterstreicht sie mit der Ergänzung des Verbindungsbaus. Das neue Schulhaus nimmt alle Klassenräume, den Kindergarten, die Mediathek und andere Schulräume auf. Eine direkte und konzentrierte Doppel-Treppenanlage führt von der grosszügigen Eingangshalle durch einen Lichtraum direkt in die Cluster. Diese bestehen aus einer mittigen Garderobe und zur Landschaft orientierten Aufenthaltsraum, der die Mitte und Identität der Cluster bildet.Das Projekt leistet mit der Umdeutung der Schulanlage einen Beitrag zu deren Öffnung als öffentlichen Raum. Gerade die Aufhebung der Kornfeldweg und die daraus entstehende Vergrösserung des Schulfreiraums verdeutlichen die neue Funktion als quartierbezogenen Ort. Mit der Aufwertung der Wohnfreiräume werden die Schulzugänge gestärkt und als öffentlichen Raum gestaltet.
Die starke Präsenz des Schnebli-Baus führt uns dazu, die «angezettelte» Geste aufzunehmen und in einem zentralen Raum zur Wirkung zu bringen. Dabei ist durchaus die vom Tendenzabau angesteuerte «Monumentalität» Ziel dieser Zuwendung; gelesen als kräftiger öffentlicher Raum mit Wirkung auf das Quartier, ein Ort der Identifikation. Es ist ein neuer Nucleus inmitten des Wohngebiets, der -zusammen mit der benachbarten Kapelle- einen öffentlichen Anziehungspunkt bildet: Monument im Sinne des ordnenden Elementes. Die Verbindung mit der Landschaft ist dabei ein wichtiges Merkmal der Tendenzabauten: Während- dem sich der Schneblibau von der Nordseite verschliesst, öffnet sich der neue Clusterbau nach Norden zu einer weiten Fluss- und Hügellandschaft, währenddem nach Süden ein starker Bezug zur Wald- und Hügellandschaft besteht. Diese «Aussichten» sind den Clustergemeinschaftsräumen eigen, die den Landschaftsbezug zelebrieren. Eine starke innere Struktur mit klaren geometrischen Verhältnissen unterstützt die Verbindung mit dem bestehenden Schnebli- Bau: Zwei strukturierte, organisierte und solide Schulhäuser, die einen zentralen Raum bilden, der zum öffentlichen Raum wird.