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180WolkenWerk + Messeturm Zürich
Hochhausensemble mit Wohn- und Gewerbenutzungen
Ausführung 1. Etappe: 2017–2020 / 2. Etappe: 2021 - 2024
Architektur:von Ballmoos Partner Architekten
Staufer & Hasler Architekten
Umgebung:mavo Landschaften
Tragwerk:Lüchinger & Meyer Bauingenieure
Haustechnik:3-Plan Haustechnik
Bauphysik:Mühlebach Partner
Fassadenplanung:Reba Fassadentechnik
Brandschutz:Basler & Hofmann
Kunst am Bau:Anne-Marie Fischer / Lukas Hofkunst
Bauherrschaft:Leutschenbach AG / Nyffenegger Immobilien AG
Fotografie:Georg Aerni
Roland Bernath
Adresse:Hagenholzstrasse, Leutschenbachstrasse, 8050 Zürich

Verdichtung und öffentlicher Freiraum

Die Bevölkerungsdynamik der Stadt Zürich erfordert im Klimawandel neue Strategien im Umgang mit den stets knapper werdenden Landressourcen. Im Hochhausgebiet Leutschenbachs konnte dazu – schrittweise und schon ab 2012 – in einem kooperativen Verfahren mit zwei privaten Grundeigentümern, zwei Architektur- und einem Landschaftsarchitekturbüro sowie der Stadt Zürich ein exemplarischer Fall erprobt werden. Die private Inanspruchnahme von städtischem Luftraum durch vier Hochhausbauten wird durch einen urbanen Forst für die Öffentlichkeit kompensiert, dessen Bewässerung nach dem Schwammstadt-Prinzip mit dem Sammeln und Leiten des Meteorwassers über die gestuften Dachflächen erfolgt. Trotz Verdichtung kann so ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung geleistet werden.

Im Dreieck Leutschenbach-/Hagenholzstrasse präsentiert sich eine Überbauung, die ein einladendes Entrée zum neuen Stadtquartier Leutschenbach bildet. In zwei Etappen ist ein Hochhausensemble mit den drei Wohnhochhäusern des WolkenWerks und dem Bürohochhaus Messeturm entstanden. Der Freiraum ist Teil des ’Inneren Gartens‘, der als öffentliche Wegverbindung auf privatem Grund einen Grünraum von der Hagenholzstrasse bis zum Fernsehstudio etabliert.

 

 

Transformation und Identität

Als Beitrag zur Transformation eines sehr heterogenen Quartiers entwickelt das Ensemble eine starke räumliche und materielle Identität aus der Geschichte des Ortes heraus und erzeugt daraus ein lebendiges Erscheinungsbild. Die vorgefundenen Stadthorizonte werden mit den neuen Hochhausdimensionen über eine differenzierte Volumenkonstellation verschränkt und in Beziehung zum menschlichen Massstab gesetzt. Ihre robuste und langlebige Konstruktion aus einem Betongerüst mit variierten Backstein- und Klinkerausfachungen nimmt Bezug auf die gewerblich-industrielle Vergangenheit des Ortes: In den grossen, flexiblen und wandlungsfähigen Erdgeschosshallen findet das Arbeiten in enger Verschränkung mit dem Wohnen eine Zukunft.

 

 

Nutzungsvielfalt

Aussergewöhnlich ist die Nähe und Dichte unterschiedlichster Nutzungen. So kann etwa die transformierte Armaturenfabrik inmitten von unterschiedlichen Wohnformen weiter bestehen. Auch Freizeitnutzungen wie Boulderhallen beleben die urbanen Gassen und Plätze, während die Wohnhöfe mannigfaltige Wohnformen und -grössen adressieren: Atelier-, Loft- und Familienwohnungen in den Sockeln, mittelgrosse- und Kleinwohnungen im Schaft der Türme und doppelgeschossige Penthouse-Wohnungen in deren Dachkronen. Grosszügige private Aussenräumen ergänzen die Vielfalt an kollektiven Freiräumen: der üppig bepflanzte Innere Garten mit Wasser- und Spielflächen, die Gassen und Höfe, die Sockel-Dachgärten mit Wasserstau (z.T. für Urban Gardening) und die Skylounges mit Fernblick.

Verdichtung und öffentlicher Freiraum

Die Bevölkerungsdynamik der Stadt Zürich erfordert im Klimawandel neue Strategien im Umgang mit den stets knapper werdenden Landressourcen. Im Hochhausgebiet Leutschenbachs konnte dazu – schrittweise und schon ab 2012 – in einem kooperativen Verfahren mit zwei privaten Grundeigentümern, zwei Architektur- und einem Landschaftsarchitekturbüro sowie der Stadt Zürich ein exemplarischer Fall erprobt werden. Die private Inanspruchnahme von städtischem Luftraum durch vier Hochhausbauten wird durch einen urbanen Forst für die Öffentlichkeit kompensiert, dessen Bewässerung nach dem Schwammstadt-Prinzip mit dem Sammeln und Leiten des Meteorwassers über die gestuften Dachflächen erfolgt. Trotz Verdichtung kann so ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung geleistet werden.

Im Dreieck Leutschenbach-/Hagenholzstrasse präsentiert sich eine Überbauung, die ein einladendes Entrée zum neuen Stadtquartier Leutschenbach bildet. In zwei Etappen ist ein Hochhausensemble mit den drei Wohnhochhäusern des WolkenWerks und dem Bürohochhaus Messeturm entstanden. Der Freiraum ist Teil des ’Inneren Gartens‘, der als öffentliche Wegverbindung auf privatem Grund einen Grünraum von der Hagenholzstrasse bis zum Fernsehstudio etabliert.

 

 

Transformation und Identität

Als Beitrag zur Transformation eines sehr heterogenen Quartiers entwickelt das Ensemble eine starke räumliche und materielle Identität aus der Geschichte des Ortes heraus und erzeugt daraus ein lebendiges Erscheinungsbild. Die vorgefundenen Stadthorizonte werden mit den neuen Hochhausdimensionen über eine differenzierte Volumenkonstellation verschränkt und in Beziehung zum menschlichen Massstab gesetzt. Ihre robuste und langlebige Konstruktion aus einem Betongerüst mit variierten Backstein- und Klinkerausfachungen nimmt Bezug auf die gewerblich-industrielle Vergangenheit des Ortes: In den grossen, flexiblen und wandlungsfähigen Erdgeschosshallen findet das Arbeiten in enger Verschränkung mit dem Wohnen eine Zukunft.

 

 

Nutzungsvielfalt

Aussergewöhnlich ist die Nähe und Dichte unterschiedlichster Nutzungen. So kann etwa die transformierte Armaturenfabrik inmitten von unterschiedlichen Wohnformen weiter bestehen. Auch Freizeitnutzungen wie Boulderhallen beleben die urbanen Gassen und Plätze, während die Wohnhöfe mannigfaltige Wohnformen und -grössen adressieren: Atelier-, Loft- und Familienwohnungen in den Sockeln, mittelgrosse- und Kleinwohnungen im Schaft der Türme und doppelgeschossige Penthouse-Wohnungen in deren Dachkronen. Grosszügige private Aussenräumen ergänzen die Vielfalt an kollektiven Freiräumen: der üppig bepflanzte Innere Garten mit Wasser- und Spielflächen, die Gassen und Höfe, die Sockel-Dachgärten mit Wasserstau (z.T. für Urban Gardening) und die Skylounges mit Fernblick.

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